Hier kommt einer, der viel kann - allein oder in Begleitung zu Fleischgebratenem. Nicht schwer zuzubereiten, laulauwarm bis kalt genießbar und damit perfekt, um zu einem Picknick oder einer Party mitgebracht zu werden. Macht aber auch beim Dinner bei Kerzenschein schwer was her, vor allem in Kombination mit Lamm oder Reh oder Roastbeef oder…
Das Geheimnis seines Erfolges liegt in der Mischung: Von weichgekocht (Couscous) bis knackig (Salatblätter), herzhaft (Ziegenkäse) bis süß (Datteln), fest (Mandeln) bis cremig (Ziegenkäse) ist hier alles in einem Salat vereint.
Man nehme
- Couscous, je nach Pax-Aufkommen
- Quellflüssigkeitsbedarf der Packung entnehmen, die Milliliter im Verhältnis 1:1 aufteilen in Brühe und Orangensaft (bringt Säure ins Spiel)
- einen dicken Klacks Butter (macht glücklich)
- ein paar Prisen Orientalische Gewürze, z.B. Garam Masala oder auch Quatre Epices
- Ziegenfrischkäse
- Mandeln
- getrocknete Datteln
- feine Salatblätter, z.B. Neuseeländischer Spinat und Roter Meier (letzterer ein heimischer Gemüseamaranth, auch wie Spinat zu verwenden). Es geht aber auch Eichblatt oder Rucola oder Teufelsohr. Nicht ganz so viel Salat wie Couscous.
Man mache
1. Brühe und Orangensaft 1:1 zum Kochen bringen, ein gutes Stück Butter und Gewürze nach Wahl hinzufügen, auf jeden Fall gut Salz und eine oder zwei Prisen z.B. Quatre Epices oder Garam Masala. Couscous reingeben, abgedeckt quellen und auskühlen lassen. Nochmal abschmecken, der Couscous säuft viel Würze auf.
2. Mandeln kleinhacken und anrösten. Datteln kleinschneiden. Ziegenfrischkäse kleinbröseln und alles unter den Couscous heben. Auch die Salatblätter in mundgerechte Stückchen zupfen und dazugeben. Wahlweise Streifchen von der roten Zwiebel mit dazugeben.
Schon fertig!
Couscous kann viel ab. Experementierfreudige können ganz viel mit ihm spielen, z.B. Obst macht sich darin mit seiner Säure gut. Empfehlenswert und sehr erfolgreich in einem aufstrebenden Bremer Restaurant zum Einsatz gekommen: chilischarf eingelegte Sauerkirschen zum Salat. Dazu Lammcarré. *****
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… finden Münchner bei Metzgermeister Ignaz Vogl in Haidhausen.
Kaufen (2 Stück reichen mir zum Frühstück).
10 Minuten sieden-bloß-nicht-kochen-lassen.
Süßen Senf, Brezn und Weissbier auf die Plätze, fertig, loszuzzeln.
Alternativ: Das Ganze im “Kloster” in der Freysingstraße 77 bestellen.
In 27 Jahren immer-mal-wieder-Bayernerfahrung war das die best weißwurscht ever!
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Die Idee ist einfach genial, und eignet sich super als Geschenkidee für alle möglichen Anlässe, auch die bald anstehenden Geburtstage von Blogbetreiberinnen: Pralinen im Abo!
30 Goldstücke deutscher Chocolatierskunst werden vom Pralinenclub monatlich neu zusammengestellt und nach Hause verschickt. 20,- Tacken im Monat kostet die recht verpflichtungsfreie Club-Mitgliedschaft. Und in jeder Schachtel warten neue Kreationen darauf, verputzt zu werden. Frisch, von Hand geschöpft, ohne Konservierungsscheißestoffe.
Einziger erwiesener Nachteil: Die eine Schachtel, die man meinem Liebsten damals schenkte, hat nicht mal eine Woche lang gehalten. Nicht aufgrund fehlendem Konservierungszeugs. Sondern wegen mir. Lecker*****
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München ist schon schön. Beim Spaziergang rund um mein neuestes Zuhause in der Au/Untergiesing bin ich auf die wohl saucoolste Brauerei der Stadt gestoßen. Das Bierlaboratorium. Der paar-Mann-Betrieb liegt versteckt in einem Innenhof, ist aber nicht allzu schwer zu finden. Einerseits angekündigt durch den Verkaufsladen, der gegenüber liegt, und in dessen Schaufenster Flaschen mit neonfarbenen Etiketten und noch schrilleren Namen wie “Erhellung” (Helles) oder “Delirium” (Starkbier) prangen. Zudem reckt sich ein stolzer Maibaum im Hof, an dem neben Standardbayerischem auch eine Piratenflagge knattert.
Wir waren nach 13.00 Uhr da - zu dieser Uhrzeit geht an einem Samstag im Weltdorf München außerhalb des absoluten Zentrums eigentlich nichts mehr. Aber wir hatten Glück - der Hof war voll voller Braukursteilnehmer, fast jeden Samstag können Wissbegierige hier zum schlappen Preis von 99,- die Geheimnisse der Braukunst erfahren. Und nebenbei so viele Flaschen leeren, wie sie schaffen. Wohl, um die Geheimnisse anschließend nicht mehr ausplaudern zu können.
Der Betreiber war auch bester Laune, winkte uns in den Hof und gewährte uns trotz Öffnungsschluss unsere Wünsche - drei große Flaschen Helles und einen Blick auf seinen linken Oberarm. Auf dem eine Hopfendolde in schönster Tattoo-Blüte steht.
Seine Leidenschaft mit Haut und Haaren zum Beruf machen - das trifft auf die Jungens wohl zu. Prost. Die Kritik zum Erhellenden folgt, sobald ausgetrunken.
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