… finden Münchner bei Metzgermeister Ignaz Vogl in Haidhausen.
Kaufen (2 Stück reichen mir zum Frühstück).
10 Minuten sieden-bloß-nicht-kochen-lassen.
Süßen Senf, Brezn und Weissbier auf die Plätze, fertig, loszuzzeln.
Alternativ: Das Ganze im „Kloster“ in der Freysingstraße 77 bestellen.
In 27 Jahren immer-mal-wieder-Bayernerfahrung war das die best weißwurscht ever!
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München ist schon schön. Beim Spaziergang rund um mein neuestes Zuhause in der Au/Untergiesing bin ich auf die wohl saucoolste Brauerei der Stadt gestoßen. Das Bierlaboratorium. Der paar-Mann-Betrieb liegt versteckt in einem Innenhof, ist aber nicht allzu schwer zu finden. Einerseits angekündigt durch den Verkaufsladen, der gegenüber liegt, und in dessen Schaufenster Flaschen mit neonfarbenen Etiketten und noch schrilleren Namen wie „Erhellung“ (Helles) oder „Delirium“ (Starkbier) prangen. Zudem reckt sich ein stolzer Maibaum im Hof, an dem neben Standardbayerischem auch eine Piratenflagge knattert.
Wir waren nach 13.00 Uhr da – zu dieser Uhrzeit geht an einem Samstag im Weltdorf München außerhalb des absoluten Zentrums eigentlich nichts mehr. Aber wir hatten Glück – der Hof war voll voller Braukursteilnehmer, fast jeden Samstag können Wissbegierige hier zum schlappen Preis von 99,- die Geheimnisse der Braukunst erfahren. Und nebenbei so viele Flaschen leeren, wie sie schaffen. Wohl, um die Geheimnisse anschließend nicht mehr ausplaudern zu können.
Der Betreiber war auch bester Laune, winkte uns in den Hof und gewährte uns trotz Öffnungsschluss unsere Wünsche – drei große Flaschen Helles und einen Blick auf seinen linken Oberarm. Auf dem eine Hopfendolde in schönster Tattoo-Blüte steht.
Seine Leidenschaft mit Haut und Haaren zum Beruf machen – das trifft auf die Jungens wohl zu. Prost. Die Kritik zum Erhellenden folgt, sobald ausgetrunken.
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